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S01E07 📅
Why musical theatre students learn acting, dance and singing [S01E07]

Hauke und Marc erklären, warum der Standardkurs alle drei Disziplinen verbindet und wie der Unterricht aufgebaut ist

Podcast On Stage, Ready, Go! – Why musical theatre students learn acting, dance and singing [S01E07]
⏱️ 14 Minuten 38 Sekunden

What exactly is a musical theatre course and how is it structured? Hauke Wendt and Marc Brendemühl explain the core of the Ahrensburg Musical Theatre School: the combination of acting, dance and singing in 90 minutes a week. They discuss age groups ranging from 3-year-olds to adults, the specific curriculum agreed with the Ministry of Education and Cultural Affairs, flexible lesson planning, and why English musical theatre training serves as the model.

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📑 Kapitel

  1. 00:00 Willkommen und Begrüßung
  2. 00:40 Was ist ein Musicalkurs?
  3. 01:28 Aufbau der 90-Minuten-Einheit
  4. 03:00 Altersgruppen: Von Mini Movers bis Erwachsene
  5. 04:30 Erfahrung macht den Meister
  6. 06:20 Mehrere Kurse pro Altersgruppe
  7. 07:45 Der konkrete Lehrplan
  8. 09:00 Flexible Unterrichtsplanung und Auftritte
  9. 10:15 Warum 90 Minuten? Zeit und Finanzierbarkeit
  10. 11:00 Das Modell aus England und Amerika
  11. 12:15 Triple Threat und internationale Standards
  12. 13:30 Ausblick und weitere Angebote
  13. 14:15 Feedback und Social Media

📜 Transkript

Transkript 2,515 words

Herzlich willkommen zurück zu Auf die Bühne, fertig, los! Dem Podcast der Musicalschule Ahrensburg. Ich bin immer noch Hauke Wendt und bei mir ist zu meiner großen Freude wieder Marc Brendemühl. Tata! Danke schön, dass du mich vorgestellt hast. Ich muss kurz die Brille abnehmen, die ist nämlich gerade beschlagen. Liebe Zuschauerinnen, liebe Zuschauer, liebe Zuhörerinnen, liebe Zuhörer! Wir haben uns ein Thema für euch rausgesucht heute, mit dem wir glauben, dass wir euch tatsächlich was sehr Nützliches mit auf den Weg geben.

Ich will mal so starten: Wat is eigentlich ein Musicalkurs? Wat is dat? Hör mal, also genau, das ist eine Frage, die wir natürlich auch immer wieder gestellt bekommen, wenn Menschen, die sich für die Musicalschule interessieren, anrufen. Und der Musicalkurs ist bei uns tatsächlich der Standardkurs. Hat für Menschen ab dem Grundschulalter, Schülerinnen und Schüler, eine Länge von 90 Minuten pro Woche und ist im Prinzip die Kombination aus dem, was wir hier machen: Schauspiel, Tanz und Gesang.

Und wir teilen diese 90 Minuten normalerweise so auf, wie wir es aus der Schule kennen, mit 45-Minuten-Stundeneinheiten und sagen, es gibt normalerweise 2 Fächer von den 3 pro Woche. Und manchmal gibt es natürlich Fälle, wo es sinnvoller ist, dass wir auch Doppelstunden machen. Auch das kennen wir aus der allgemeinbildenden Schule. Aber das sind die Kurse, wo es in erster Linie um diese 3 Disziplinen geht.

Schauspiel, Tanz und Gesang und sich damit von diesen Spezialkursen, wo es vielleicht nur um eins von diesen Fächern geht, absetzen. Spontan hätte ich jetzt gesagt Doppelstunden in der Schule früher, das gab es nur in Mathe, wenn Herr Fürsen, Gott hab ihn selig, wieder ein bisschen Zeit hatte. Genau. Wobei das Spannende bei uns ist, das Was ist Mathe, empfindet jeder natürlich ein bisschen anders.

Der eine sagt, das ist eher der Tanz, der andere sagt Schauspiel vielleicht, oder ist es der Gesang? Also Mathe empfindet jeder anders. Du sagtest, das beginnt quasi im Grundschulalter. Ja. Wie alt sind die Jüngsten, die hier so starten? Tatsächlich erste Klasse, oder? Wir sind noch viel jünger, tatsächlich. Die Musical Mini Movers, die sind mindestens 3 Jahre alt, aber da schaffen wir natürlich noch keine 90 Minuten.

Das sind Kurse, die sind eine Dreiviertelstunde lang, das ist für alle Seiten ausreichend. Und interessanterweise ist dann tatsächlich der Bruch und der Schritt zu den Musical Kids, wie wir sie nennen, dann die Einschulung. Das ist also dann für uns gar nicht so relevant, ist ein Kind 6 oder 7 Jahre alt oder wie alt auch immer, sondern geht es in die Schule oder nicht, weil es dann diesen Rhythmus einfach viel besser kennenlernt.

Und das funktioniert für uns eigentlich dann sehr, sehr gut in der Regel. Aber unabhängig vom Alter ist es doch auch so, dass man eigentlich sagen kann, also die Länge der Erfahrung macht ja den Meister. Das heißt, wenn ich also früh anfange, dann bin ich auch früher habe ich ein gewisses Level erreicht, so will ich das mal sagen, während wenn ich spät einsteige, dann empfange ich zwar wahrscheinlich jetzt als, also ich würde jetzt ja als Einsteiger nicht gleich mit dem Mini Mover starten, aber man kann mich ja nicht vergleichen mit Menschen, die mein Alter haben, aber schon sehr viel mehr Erfahrung.

Genau, das ist tatsächlich etwas, was uns große Freude bereitet, was uns möglich geworden ist durch das Wachstum der Musikhochschule, denn am Anfang hatten wir tatsächlich bestenfalls für jede Altersgruppe einen Kurs. Und da wärst du in die Altersgruppe, die deinem Alter entspricht, gekommen. Welche wäre das denn gewesen? Das wären die Erwachsenen. Also wir sind da nicht so hart wie der Fußball zum Beispiel, der dann von alten Herren spricht und so weiter.

Ja, deswegen spiele ich auch gar keinen Fußball mehr. Nur Erwachsene. Genau. Beim Tennis glaube ich eh nicht, oder? Nein, ich spiele mit meinen Söhnen in einem Team. Ah ja. Bei den Herren, bei den aktiven Herren. Ach so, ich dachte, die müssten jetzt auch zu den Senioren schauen. Nein, ich habe tatsächlich mit 17 mein letztes Punktspiel damals gemacht für die Herren. Und hier in Ahrensburg. Und jetzt habe ich dann mein erstes Punktspiel nach 30 Jahren, Paul, exakt 30 Jahren, mit 47 dann wieder für die Herren gemacht in Pinnow.

Na ja, also das geht tatsächlich. Das geht, ja. Tennis ist da nicht so gemein zu den Alten. Also ich habe aber jetzt gedacht, also Silberrücken oder so heißt hier kein Kurs. Das gibt es noch nicht, wobei ich das eigentlich spannend fände, aber da sind wir jetzt tatsächlich nicht. Aber um auf die Ausgangsfrage zurückzugehen, es ist natürlich so, dadurch dass wir jetzt Pro- pro Altersgruppe mehrere Kurse haben, ist es dann schon so, auch dass wir die Möglichkeit haben zu sagen, okay, hier ist ein Kurs für Erwachsene, die sind quasi schon bei den Mini Movers dabei gewesen, dafür ist die Schule noch ein bisschen zu jung, aber die sind vielleicht bei den Kids dabei gewesen.

Und es gibt dann aber auch eine Gruppe, die speziell für Einsteiger gedacht ist. Und das ist alles bei uns sehr durchlässig, das ist das Schöne, dass die Dozenten auch so nah aneinander sind, dass sie genau gucken, wer passt in welche Gruppe besser rein. Wir haben am Anfang nämlich den Fehler gemacht, dass wir gedacht haben, jeder will in die möglichst hoch eingestufte Gruppe gehen, aber das ist ja gar nicht der Fall.

Jeder will in die Gruppe, die für ihn am besten passt und die zu seinem Tempo und zu seinem Vorwissen passt. Und ich glaube, das haben wir ganz gut raus. Ja, und wo dann einfach auch der Spaß entsprechend ist, ne? Ganz genau. Weil wenn ich da natürlich überfordert bin oder merke, die anderen sind ja alle viel weiter, dann ist es wahrscheinlich Ja, oder die sind weniger talentfrei als ich oder so.

Also wenn ich jetzt in Stepptanz gehen würde, ja, nur mal so als Beispiel. Ich wäre ja fortgeschritten. Bestimmt. Nein. Das würde man ja schnell rauskriegen, wie fortgeschritten du bist. Man würde mich als Anfänger natürlich einstellen. Klar. Genau. Aber das ist dann eben auch oftmals so, dass Schüler in ihrem eigenen Tempo lernen und dann Kann es sein, dass zwei Anfänger gleichzeitig einsteigen und einer relativ schnell in eine andere Gruppe kommt, und das passt eigentlich für alle Seiten ganz gut.

Aber ich will jetzt auch gar nicht so— jetzt habe ich angefangen, über Stepptanz zu reden, und vorhin waren wir beim Tennis. Wir wollen eigentlich wieder zurück zur Sache. Es geht ja so ein bisschen wirklich um diese Musicalkurse. Ja, also das ist ja das Herz eigentlich der Schule. Und du hast schon gesagt, dass die sind so aufgebaut, dass quasi alle wichtigen Disziplinen sozusagen da relativ gleichwertig drin vorkommen.

Was sind da, also ihr habt da Ziele dann vorgegeben, was man erreichen muss pro Jahr, oder wie sieht das aus? Genau, also das ist dann wieder ein ganz spannendes Thema, was normalerweise unsere Schülerinnen und Schüler gar nicht weiter mitbekommen. Aber es ist schon so, es gibt einen sehr konkreten Lehrplan, den wir übrigens auch abgestimmt haben mit dem Kultusministerium. Und dieser Lehrplan sieht pro Jahr bestimmte Dinge vor.

Und wie wir diese Dinge aufteilen, ist davon so ein bisschen abhängig, wie sieht dieses Jahr aus. Das geht bei uns damit los, wann liegen die Sommerferien. Das heißt, ist ein Schuljahr ein bisschen länger, ist es vielleicht ein bisschen kürzer. Wie sieht es mit Auftritten aus? Wenn wir uns auf Auftritte vorbereiten, dann haben wir natürlich keine Zeit, um bestimmte technische Einheiten zu machen.

Wenn wir eine Aufführung haben, wo ganz viel getanzt wird, aber wenig gespielt wird, dann wird es schon so sein, dass wir zu einem anderen Zeitpunkt dann das Schauspiel stärker gewichten, damit es sich im Laufe eines Schuljahres dann ausgleicht. Und damit wir auch den eigenen Ansprüchen gerecht werden und das gerecht aufteilen. Wie das dann mikromäßig funktioniert, das ist dann tatsächlich von Schuljahr zu Schuljahr unterschiedlich.

Ist auch etwas, was wir den Schülerinnen und Schülern gar nicht so sagen. Also die kommen gar nicht her und wissen, heute mache ich Doppel Tanz oder heute mache ich Schauspiel und Gesang, sondern die kommen zu ihrem Musicalkurs und was sie dann erwartet, das ist unsere Überraschung. Und dann sagen die immer: Yippie! Manche so, manche so. Aber wir wissen natürlich auch, wenn man sie pappenheimer kennt, der eine sagt: „Oh, heute ist Doppeltanz, Tanz ist nicht so mein Thema, ich habe leider doch einen anderen Termin." Was völlig legitim ist, aber teilweise ist es auch so, dass wir die Unterrichtsplanung relativ kurzfristig nochmal umstellen müssen.

Jetzt gerade haben wir den Fall gehabt: Dozent krank geworden. Dann verschiebt sich etwas, und wenn wir im Vorfeld eine Sache kommunizieren, die nicht einhalten können, Das ist ja doof. Das stimmt. Und insofern kann man sagen, das hat sich eigentlich gut so bewahrheitet oder bewährt. Ja, genau. Es kommt eigentlich aus dem Grund, dass wir gesagt haben, diese 90 Minuten, die passen aus vielen Gründen.

Das ist zum einen so eine Zeitspanne, die für die meisten in Ordnung ist. Das ist auch finanziell für die meisten abbildbar. Natürlich würden wir als Unterrichtende, als leidenschaftliche Dozenten viel mehr Angebot gern anbieten. Das müssen wir jetzt quasi über Zusatzkurse machen, aber jeder, der so einen Standardkurs bei uns belegt, ist glaube ich schon sehr gut dabei. Wer Profi werden will, der macht vielleicht noch den ein oder anderen Extrakurs dann, aber auch entsprechend einfach seiner Vorkenntnisse und seiner Leidenschaft.

Und wir haben auch etliche Menschen hier, die sagen, ich habe so eine Freude zum Beispiel nur am Singen, ich habe überhaupt keine Absicht, professionell das zu machen, Ich mache neben dem Standardkurs noch Gesang. Das ist natürlich alles mit so einem Baukastensystem wunderbar möglich. Ich glaube ja, das ist immer so ein Punkt. Ich habe mir eigentlich vorgenommen, da nicht immer wieder darauf hinzuweisen, auf diese Expertise, die ihr mitbringt.

Aber sie ist natürlich, glaube ich, sehr hilfreich, auch um mal so ein bisschen zu hinterleuchten. Also warum sind die Fächer so? Warum ist das alles so aufgebaut? Du bist ohne diese Vorkenntnisse in die Branche gekommen. Also du hattest ja keinerlei Musical-Erfahrung und bist dann da plötzlich über Nacht gewesen, und zwar eben auch nicht irgendwo, sondern damals schon so ein bisschen the place to be in Deutschland, würde ich sagen, was die Prominenz des Musicals anging damals, Buddy.

Und das wiederum hat doch wahrscheinlich auch sehr viel damit zu tun, warum die Kurse so sind, wie sie sind, oder? Ja, also Noch viel mehr als meine eigene Biografie spielt da natürlich die von der Jackie wieder rein. Es ist letztendlich natürlich auch kein Geheimnis, dass die ganze Infrastruktur an Vorbildung in England und Amerika viel mehr institutionalisiert ist, als es bei uns zum Beispiel ist.

Also es gibt viel mehr Musicalschulen außerhalb von Ahrensburg im englischsprachigen Raum, und deswegen merkt man natürlich auch oft, es gibt eine viel größere Breite an Schauspielerinnen und Schauspielern, die einfach schon im frühen Alter Triple Threat sind, also diese drei Disziplinen sehr gleichmäßig beherrschen. Da sind wir noch so ein Stück entfernt. Ich glaube, wer an der Musicalschule ist, ist da schon sehr nah dran.

Aber grundsätzlich ist das in Deutschland schon so, dass viele kommen über den Kirchenchor oder den Schulchor, sie kommen über die Theater AG oder eine andere Schauspielgruppe oder vielleicht über das Tanz- oder Ballettstudio. Diese Kombination so früh anzufangen, wie wir es tun, mit ab 3 Jahren, das ist Sehr selten in Deutschland. Aber eben in England völlig gang und gäbe. Ganz normal. Genau.

Und auf dieses Wissen und diese Infrastruktur, da können wir natürlich aufbauen. Das fällt uns durch unsere Beziehungen nach England und die Erfahrungen aus England natürlich viel leichter als anderen, die quasi nur den deutschen Raum kennen. Wir haben uns das nicht so ausgedacht. Und ja, und das Kultusministerium spielt da auch ein bisschen mit, sondern das ist einfach, das ist bewiesen, das ist proved.

Genau. Ja, wir haben dann natürlich nicht bei null angefangen. Und das ist natürlich sehr hilfreich, wenn man einfach auch ein bisschen über den Tellerrand schaut und schaut, wie machen das andere und was lässt sich übernehmen. Es ist natürlich klar, England hat zum Beispiel ein ganz anderes Schulsystem. Da passt eine Freizeitaktivität, wie es dann zum Beispiel die Musicalschule als Erstes wäre, ganz anders in den Stundenplan oder den Wochenplan einer Familie, als es bei uns der Fall wäre.

Also wir müssen schon vieles adaptieren auf unsere Situation. Und es gibt hier ja auch immer noch Umstellungen. Auf einmal kommt die offene Ganztagsschule nach Stormarn. Damit müssen wir auch umgehen. Aber das ist natürlich leichter, wenn man nicht bei null anfangen muss, sondern wenn man schauen kann, was gibt es, was ist bewährt und wie machen wir das für uns passend. Gibt es etwas, was wir noch nicht erwähnt haben?

Naja, das ist, glaube ich, aber dann tatsächlich ein Thema für eine eigene Folge. Der Ausblick Ja, was kann man denn außer dem Standard Musicalkurs an der Musicalschule noch so belegen? Da gibt es den Status quo, der lässt sich auch auf der Webseite schnell nachvollziehen, aber wir haben natürlich noch andere Dinge in Planung, die— genau, die führen wir mal zu einem anderen Zeitpunkt aus. Zu einem späteren Zeitpunkt.

Aber darauf freue ich mich auch schon sehr, denn wir haben ganz viel in der Pipeline, auf was wir uns alle schon so richtig freuen. Das klingt gut. Dann, liebe Zuschauerinnen, liebe Zuschauer, liebe Zuhörerinnen, lieber Zuhörer, möchte ich nicht versäumen, darauf hinzuweisen, dass wir uns immer über eure Anregungen, Meinungen, aber natürlich auch positive Kritik sehr freuen. So ihr uns auf YouTube folgt, könnt ihr das da unten machen, in den Kommentaren.

Und ansonsten, genau, Instagram wäre eine Möglichkeit für diejenigen, die uns vielleicht nicht einmal die Woche oder mehrmals die Woche sehen. @musicalschule ist unser Konto, da freuen wir uns auch über Nachrichten in der Inbox. Das klingt fantastisch. Dann würde ich sagen, ein schönes Schlusswort. Wir entlassen euch wieder in die Freiheit des Tages oder der Nacht, zu welcher Tages- und Nachtzeit ihr uns verfolgt, und wir freuen uns auf bald. Bis dann, ciao!

❓ Häufige Fragen

Ab welchem Alter kann ich an der Musicalschule Ahrensburg anfangen?
Die jüngsten Kurse sind die Musical Mini Movers ab 3 Jahren. Der Standard-Musicalkurs mit 90 Minuten pro Woche beginnt dann mit den Musical Kids ab der Einschulung. Es ist nicht so sehr das genaue Alter, sondern eher, ob das Kind in die Schule geht, das den Umstieg markiert.
Was ist ein Triple Threat und warum ist das wichtig?
Ein Triple Threat ist ein Künstler, der alle drei Disziplinen – Schauspiel, Tanz und Gesang – beherrscht. In England und Amerika ist das Standard für Musicaldarsteller, in Deutschland noch eher selten. Die Musicalschule Ahrensburg trainiert ihre Schüler gezielt zu Triple Threats.
Wie oft findet der Unterricht statt und wie lange?
Der Standard-Musicalkurs findet 90 Minuten pro Woche statt. Normalerweise werden zwei der drei Fächer (Schauspiel, Tanz, Gesang) pro Woche unterrichtet, jeweils in 45-Minuten-Blöcken. Manchmal gibt es auch Doppelstunden in einem Fach.
Gibt es einen festen Lehrplan oder kann die Unterrichtsinhalte flexibel gestaltet werden?
Es gibt einen konkreten Lehrplan, der mit dem Kultusministerium abgestimmt ist. Dieser sieht pro Jahr bestimmte Inhalte vor. Die Aufteilung zwischen den drei Fächern ist aber flexibel und hängt von Faktoren wie Ferienterminen und geplanten Aufführungen ab.
Kann ich als Anfänger als Erwachsener noch anfangen?
Ja, die Musicalschule bietet auch Erwachsenenkurse an. Es gibt speziell für Anfänger konzipierte Gruppen, so dass auch spät Einsteigende in ein Tempo kommen, das zu ihnen passt – und nicht mit fortgeschrittenen Schülern konkurrieren müssen.

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